Die Deutsche Familienversicherung, kurz DFV, hat die Preisspanne für den geplanten Börsengang bekannt gegeben: So werden die Aktien in einer Spanne von 17 bis 23 EUR angeboten. Die Zeichnungsfrist startet bereits morgen und wird voraussichtlich bis zum 9. November andauern. Die Erstnotiz ist für den 14. November geplant. 

Das Angebot umfasst 3,5 Mio. Aktien aus einer Kapitalerhöhung und einer Mehrzuteilungsoption, bestehend aus 525.000 Aktien aus dem Bestand eines Hauptaktionär. Unter der Annahme einer vollständigen Platzierung aller angebotenen Aktien (inkl. Greenshoe) wird das Platzierungsvolumen voraussichtlich zwischen 68 Mio. EUR und 92 Mio. EUR liegen, wovon der Gesellschaft zwischen 59 Mio. und 79 Mio. EUR als
Bruttoemissionserlös zufließen würden. Alle Hauptaktionäre mit Gründer und CEO Dr. Stefan Knoll bleiben auch nach dem Börsengang Mehrheitsaktionäre; der Freefloat soll bei über 32% liegen.
Die DFV sieht im deutschen Markt ein großes Wachstumspotenzial. So wolle das Insurtech-Unternehmen im Bereich der Krankenzusatzversicherungen zum Marktführer in Deutschland aufsteigen. Des Weiteren plant die Gesellschaft im Jahr 2020 den Eintritt in mindestens einen weiteren europäischen Markt. „ Die DFV ist ein deutsches Insurtech, welches den Versicherungsmarkt disruptieren wird. Die Börsennotierung passt daher sehr gut zur Wachstumsfähigkeit unserer digitalen Plattform“,  betont Knoll, Gründer und CEO der DFV.
Hauck & Aufhäuser begleitet als Sole Global Coordinator und Joint Bookrunner den Börsengang. Die Mainfirst Bank fungiert als Joint Bookrunner.
Das Insurtech-Unternehemen verfügt über aktuell 420.000 aktive Policen. Das Frankfurter Unternehmen setzt dabei auf durchweg digitale Produkte: So ist es derzeit das erste Versicherungsunternehmen
weltweit, das den Versicherungsabschluss über Amazon Alexa anbietet.
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