Einen weiteren Neuzugang dürfte die Schweizer Börse in den kommenden Wochen verzeichnen. Das Social-Media-Unternehmen – Hauptsitz Zürich – hat sich via sog. Soft Announcement bereits zu seinen Börsenplänen bekannt.

Im Gegensatz zu anderen Social-Media-Unternehmen ist ASMALLWORLD nicht werbefinanziert, sondern erzielt Einnahmen primär über Mitgliedergebühren und zusätzliche Serviceleistungen seiner Mitglieder.

ASMALLWORLD veranstaltet eigenen Angaben zufolge jährlich über 1.000 Anlässe rund um die Welt, bei denen Mitglieder ihr privates und berufliches Netzwerk erweitern können – so auch der Beiname ‚Das Facebook für Reiche‘.

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Mitglieder, derzeit rund 28.000, zahlen eine Jahresgebühr von 100 CHF. Dafür stehen ihnen alle Funktionen der Plattform und die damit verbundenen Privilegien offen. Teilnahmegebühren für Events variieren von vermeintlich kostenfrei bis hin zu mehreren tausend Franken für einen Flagship-Event wie das Winter Weekend in Gstaad oder eine Safari-Reise nach Kenia.

Kostspieliger wird’s bei Mitgliedschaft in The World’s Finest Clubs, dem Guide-Michelin der besten Clubs und Zugang zum globalen Nachtleben. Mitglieder haben bei den weltweit 200 angeschlossenen Lokalen bevorzugte VIP-Behandlung mit garantiertem Einlass und Zugang zum VIP Bereich – ab 2.400 CHF aufwärts für die Premiumkarte.

Für weitere Wachstumsschritte sei kein zusätzlicher Kapitalbedarf erforderlich, so ASMALLWORLD. Im Rahmen der Börsennotierung in Zürich werden daher keine zusätzlichen Aktien ausgeben, d.h. es wird ein reines Listing (Notierungsaufnahme) angestrebt.

2009 erwarb Patrick Liotard-Vogt das Unternehmen vom US-Filmproduzenten Harvey Weinstein. Liotard-Vogt hatte sich als Gründer und Verkäufer von Students.ch, Usgang.ch oder Finestclubs.com einen Namen gemacht und ist bekannt als sog. Nestlé-Erbe. CEO ist Jan Luescher.

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